C-Klasse Stgt-Ost, Runde 4 am 17.02.2013:
SK Schmiden/Cannstatt IV – SC Waiblingen V 3 : 1
Pünktlich in Fellbach am Pécser Brunnen gestartet und damit Lob an die Jugend, die auch am Ende der Ferien am Sonntagmorgen zeitig aus dem Bett kommt! Im Spiellokal mit freundlicher Unterstützung von Mark Trachtmann die Bretter und Uhren aufgebaut – die Waiblinger waren schon anwesend – und vollzählig!
Es war eine reine Jugendbegegnung. Laura kannte ihren Gegner schon aus früheren Partien und beim letzten mal hatte ihr heutiger Kontrahent gesiegt, was für einen extra Ansporn sorgte. Laura begann die Partie offensiv und konnte alle Fehler ihres Gegenübers nutzen. Er spielte an diesem Tag zu sorglos und bekam prompt die Quittung: nach nicht mal 30 Minuten war er mattgesetzt.
In Benedikts Partie war einiges abgetauscht worden und schon nach kurzer Zeit sah es remisverdächtig aus. Es wurden weiterhin fleißig Bauern abgetauscht, doch dann fiel Benedikt die Grundreihenschwäche seines Gegners auf und er konnte Matt setzen. Gut gemacht! Und in Waiblingen wird das sicher auch noch zu besprechen sein.
Jelena spielte konsequent nach vorne. Ihr Gegner war in seiner Entwicklung etwas zu langsam und als es seinem König an den Kragen ging, schauten einige Figuren noch auf den Ausgangsfeldern zu. Mit Dame und Turm und Läufer gegen einen verirrten König, da fackelte Jelena nicht mehr lange und der Gegner gab einen Zug vor dem Matt auf.
Einziger Wermutstropfen an diesem Tag war die Partie von Gianvito. Sein Gegner spielte sehr aggressiv und nutzte jede Chance zum Materialgewinn. Obwohl die Gegner am ersten Brett etwas stärker sind, hätte sich Gianvito mehr Zeit für seine Züge nehmen sollen und damit manche Ungenauigkeit vermieden. Aber das wird er sicher mit vermehrter Spielpraxis verbessern.
Insgesamt ein toller Sieg – um 11 Uhr alles fertig. Irgendwie waren auch die Waiblinger zufrieden – sie haben ein sehr gutes Mannschaftsklima. Die Fellbacher Jugend schlug es aus, nach Hause gefahren zu werden und machte einen Fußmarsch nach Fellbach. Da sag einer, beim Schach würde man sich nicht bewegen 😉
Thomas Awiszus
