Kreisklasse Stuttgart-Ost, 3. Runde, 17.11.2013:
Mönchfelder SV II – SK Schmiden/Cannstatt III 4 : 4
In der dritten Runde waren wir zu Gast bei Mönchfeld 2. Mönchfeld hatte zu Beginn der Saison Probleme eine komplette Mannschaft aufzustellen. Auch an diesem Spieltag war es nicht klar ob wir auf acht Begegnungen kommen. Letztendlich kamen die restlichen Mönchfelder innerhalb der Karenzzeit.
An Brett 4 gewann Erik zügig seine Partie. Erst heimste er sich einen Zentrumsbauern ein und ein weiterer Bauer folgte kurz darauf. Das Endspiel mit ungleichfarbigen Laüfern sowie drei ! verbundenen Freibauern ließ er sich nicht mehr aus der Hand nehmen.
Kurz danach einigten sich Eberhard an Brett 1 und Wolfgang an Brett 3 friedlich. Laura am 8.Brett hatte die undankbarste Aufgabe des Spieltages. Sie musste 45 Minuten auf den Gegner warten und solange die Konzentration aufrechterhalten ist schwierig. So wurde Laura taktisch überspielt und konnte einen Springer nicht mehr retten. Zudem unterlief Ihr ein Figureneinsteller und so musste sie die Partie aufgeben.
Günter am 2. Brett bot einen interessanten Kampf. Trotz Qualitätsverlust konnte er die Partie für sich entscheiden. Somit stand es 3 zu 2 für Schmiden/Cannstatt und der Sieg schien in greifbarer Nähe. Thomas und Alexander standen zu diesem Zeitpunkt mindestens auf Remis und Stephan an Brett 5 hatte klare Vorteile. Jeder rechnete schon mit Stephan`s Punkt, aber nicht mit seiner Unberechenbarkeit. Völlig unnötig ließ er sich sein Läuferpaar auseinanderreißen um dann auch noch den zweiten Läufer zu opfern. Danach konnte sein Gegner die Partie locker nach Hause bringen zudem Stephan auch noch in Zeitnot geriet.
Thomas am 6.Brett spielte wie gewohnt solide und sein Gegner geriet immer mehr in Zeitnot. Allerdings bekam sein Gegenüber trotz Qualitätsverlust Oberwasser. Da nun auch noch ein Matt drohte gab Thomas die Partie letztendlich verloren, obwohl sein Gegner nur noch 55 Sekunden auf der Uhr hatte.
Somit stand es auf einmal 4:3 für Mönchfeld und der sicher geglaubte Sieg war dahin. Alexander an Brett 7 kämpfte auch bereits mit der Zeit. Durch geschicktes Manövrieren konnte er seinen Gegner ebenfalls in die berüchtigte 5-Minuten-Zone zwingen. Danach folgte ein Fehler dem anderen auf beiden Seiten, wobei Alexander aber das bessere Händchen hatte und schön klassisch mit Bauer,Springer und König mattsetzen konnte. Letztendlich mussten wir mit dem 4:4 zufrieden sein. Heute war jedenfalls mehr möglich!
Stephan Mejerski
