A-Klasse Stgt-Ost, Runde 4 am 17.01.2016:
SK Schmiden/Cannstatt III – SV Mönchfeld II 2 : 5
Aufgrund unterschiedlichster Umstände konnten wir heute nur zu viert antreten, was zum einen die minimale Spielerzahl ist, damit bei 8 Brettern überhaupt gespielt werden darf. Aber auch bei Mönchfeld gestaltete es sich mit der Anzahl von 8 Spielern nicht so einfach: Einer schlief noch und nachdem klar war, dass dies nicht DER Nachteil für seine Mannschaft sein würde, durfte er sich das Antreten sparen.
Für uns tat sich da aus heiterem Himmel noch die Möglichkeit auf, den Mannschaftskampf gewinnen zu können, da an nur 7 Brettern gespielt wurde. Und nach der Eröffnungsphase sah es eher gut für Schmiden aus: 4 Spieler, die sich ins Getümmel stürzten, ohne zu klagen, dass man ja in Unterzahl eher keine Chance hätte . . .
An Brett 1 war Wolfsgangs Gegner sehr ungeduldig: er opferte einen Läufer für die Bauern e6 und f7 plus Druck in der offenen e-Linie. Trotz aller Kreuz- und Querfesselungen blieb Wolfgangs Stellung stabil und er vermied erfolgreich die Fallstricke, die sein Gegner immer wieder ausslegte. Als sein Gegner vor der Wahl stand: „Welches Matt hätt’n’s denn gern?“ gab jener auf.
Die zweite Entscheidung des Tages fiel an Brett 3, wo Stephan zunächst vor allem beste Möglichkeiten für seinen Kontrahenten sah. Dann nahm er das Heft in die Hand, bedrängte die Weiße Stellung und so ergab sich ein erster Bauerngewinn. Sein Gegenüber versäumte es, das Material zusammenzuhalten und nach einem Doppelangriff auf 2 ungedeckte Bauern, hatte Stephan ein Freibauernpaar in der Mitte des Brettes, dass er im Schwerfigurenendspiel verwertete – allerdings nicht auf kürzesten Wege 😉
Gianvito war an Brett 4 hervorragend aus der Eröffnung gekommen. Im Mittelspiel ging ein Bauer am Damenflügel verloren, später gewann der Gegner noch einen Bauern, verlor aber eine Figur. Der Gegner gab Gianvito nicht groß die Gelegenheit mit der Mehrfigur Bauern zurück zu gewinnen, sondern unterstützte mit seinem König konsequent die Umwandlung der Freibauern am Damenflügel. Schade, Niederlage für Gianvito, da wäre mehr drin gewesen.
Die längste Partie des Tages gab es bei Thomas zu sehen. In der Eröffnung erlaubte sich Schwarz einige Frechheiten, wurde dann doch erfolgreich in die Schranken verwiesen, aber genau hier bei vielen eigenen Möglichkeiten, darf man die Gegenchancen nicht übersehen: so verlor Thomas einen Bauern und kam zunächst in eine gedrückte Stellung. Als sein Läufer zu beengt stand, nutzte der Kontrahent dies zum Figurengewinn. Trotz aller Mühen konnte Thomas im Endspiel kein Dauerschach erreichen und gab sich geschlagen.
Thomas Awiszus
– Mannschaftsführer –
