Viel Spaß und Spannung in den letzten beiden Runden

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E-Klasse Stgt-Ost, Runden 6 und 7 am 03.03.2013:
SK Schmiden/Cannstatt V – SC Waiblingen VII ½ : 2½
SP Murrhardt III – SK Schmiden/Cannstatt V 1 : 2

Der gemeinsame Spieltag der Doppelrunde wurde heute vom SC Waiblingen ausgerichtet. Die insgesamt 8 Mannschaften waren alle pünktlich, man spielte in 2 Räumen, alles vom Waiblinger Mannschaftsführer Dieter Wengert bestens organisiert. Da konnte man gut darüber hinwegsehen, dass ein paar Mannschaften nicht komplett angereist waren.

Leons Vater brachte die 3 Schmidener Jungen nach Waiblingen – von den anderen möglichen Kandidaten hatte heute sonst keiner Zeit, leider. Da wir aber in beiden Runden auf Mannschaften trafen, die ebenfalls nur zu dritt aufliefen, war auch das überhaupt kein Problem. Ein vierter Spieler wäre also nur rumgesessen. Im Nachhinein: alles richtig gemacht!

Da die Waiblinger in der ersten Begegnung des Tages das erste Brett frei ließen, taten wir ein gleiches. Vor der Partie noch der Hinweis, dass genügend Zeit da sei, keine müsse schnell spielen. Es lief auch an allen Brettern gut an, man merkt gleich, dass die Jüngsten schon eine ganz gute Vorstellung vom Partieanfang haben. An Brett 4 überzog der Waiblinger gleich in der Eröffnung seine Möglichkeiten. Anthony verpasste leider die ein oder andere Möglichkeit, den Gegner dafür zu bestrafen. So wurde er trotz seines aktiven Spiels mattgesetzt.

Bei Leon hielt sich die Partie einige Zeit die Waage, aber dann wurde doch Material eingestellt und der Gegner sammelte immer mehr ein. Jannik hatte die schwerste Aufgabe, überstand einen Angriff seiner Gegnerin und kam gut ins Spiel. Allerdings waren schnell mehrere Figurenpaare abgetauscht, so dass die Partie und die Angriffsmöglichkeiten sehr übersichtlich blieben. Remis am Schluss.

In der zweiten Begegnung des Tages trafen wir auf die Schachpinguine III – und auch hier war Anthony am schnellsten fertig. Er hatte eine Fesselung eines Springers auf f6 gut ausgenutzt, nicht gezögert zwischen drin eine Figur für 2 Bauern zu geben. Am Ende bekam er Figur samt gegnerischen König zurück. Bei Leon lief es leider nicht so glatt, er stellte seine Dame ein, aber daraus lässt sich lernen, mehr auf die Felder zuschauen, die vom Gegner kontrolliert werden. Janniks Partie gegen eine Erwachsene dauerte am längsten, aber er konnte immer wieder ihre Fehler nutzen und somit den Punkt machen.

Fazit: die Jüngsten wollten gleich nach Spielende ihre Partie analysiert haben, hörten aufmerksam zu und dann natürlich die Frage, wann es die DWZ gibt und wie das mit dem Aufstieg ist. Da tut es schon etwas weh, dass die Saison in der E-Klasse schon wieder vorbei ist. Aber jetzt steht die Kreisjugend-Mannschaftsmeisterschaft an, im Herbst dann die Kreisjugendeinzelmeisterschaft. Schauen wir mal.

Thomas Awiszus