Ein gelungener Spieltag – trotz Niederlage gegen Favoriten

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E-Klasse Stgt-Ost, Runde 4 und 5 in Waiblingen am 15.01.2012:
SK Schmiden/Cannstatt IV – SP Murrhardt III 4 : 0
SP Murrhardt II – SK Schmiden/Cannstatt IV 2½ : 1½

an erster Stelle ist hier Benedikt zu nennen, der uneigennützig seiner neuen Mannschaftskollegin den Vortritt ließ. Und Jelena dankte es allen mit einer 100% Punkteausbeute! In der ersten Runde diese Vormittags in Waiblingen ging es gegen die Schachpinguine III aus Murrhardt. Die schwächere der beiden Schachpinguin-Mannschaften trat aber nur zu zweit an. Ein Unentschieden war uns sicher und die beiden Jungs Alexander und Gianvito hatte noch Zeit etwas zu üben, während sich die Mädchen schon mal anstrengen mussten.

Die Blicke waren gespannt auf Brett 4 gerichtet, wo Jelena ihre erste offizielle Partie spielte. Von Beginn an setzte sie ihren Gegner unter Druck, engte ihn ein, verdorb ihm die Rochade und spielte trickreich, wenn sie selbst bedroht war. Als ihr Kontrahent schlau aus der Fesselung herausziehen wollte, erwischte ihn eine Springergabel – Dame weg. Linien geöffnet, Bauern umgewandelt, matt gesetzt, Punkt für Schmiden/Cannstatt.

Laura hatte ihre Gegnerin von Anfang an gut im Griff. Diese schützte ihren König so gut, dass er keine Luft mehr hatte. Das Drohen eines Erstickungsmatts brachte für Laura die Dame ein und ab da war das weitere Einsammeln plus matt nicht mehr schwer. 4:0

In der zweiten Begegnung des Tages ging es gegen die Favoriten der E-Klasse, die zweite Mannschaft der Schachpinguine. Am ersten Brett konnte Alexander einen Bauern gewinnen und spielte eine sehr gute Partie, die im Turmendspiel remis endete.

Am zweiten Brett behauptete sich Gianvito gegen seine stärkere (DWZ) Kontrahentin sehr gut. Aber einen Angriff auf seinen Turm übersehen – und die Partie war gegen ihn entschieden. Schade, schade. Er hätte mindestens den halben Punkt verdient gehabt. Am vierten Brett hatte Jelena den schwächsten Spieler der Schachpinguine. Gegen seine Angriffe behauptete sie sich sehr gut und wartete immer mit Gegendrohungen auf. Ein gut vorbereitetes Abzugsschach brachte ihr seine Dame ein und ab da konsequent auf Abtausch und schließlich matt gespielt. 2 Punkte aus 2 Partien: perfekter Einstand!

Laura musste sich mit dem Stärksten der gegnerischen Mannschaft auseinandersetzen. Lange Zeit sah es ausgeglichen aus. Aber dann ging ein Bauer verloren und eine Gabel ihres Kontrahenten kostete die Qualität. Ein halber Punkt war jetzt leider nicht mehr drin, so dass sich abzeichnete, dass der Mannschaftskampf verloren gehen würde. 1½ : 2½

Thomas Awiszus, 15.01.2012