Sieg, aber erst kurz vor Toresschluss

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A-Klasse Stgt-Ost, Runde 3 am 06.12.2015:
SV Backnang III – SK Schmiden/Cannstatt III 2½ : 4½

In Backnang eingetroffen, wurde uns bedeutet, dass wir nur 5 Gegner hätten – das löste schon mal Erleichterung aus, da wir nach 2 Absagen nur zu siebt angereist waren. Aber bis wirklich alle beisammen waren, hatten die Backnanger doch noch einen 6. Spieler gefunden. Wir lagen ab Start 1:0 vorne, da Jannik einen kampflosen Punkt bekam.

An Brett 2 vergaloppierte sich Thomas gründlich in der Eröffnung: die übereilten „Aggressionen“ wies der Gegner souverän zurück. Mit einem groben Schnitzer stellte er einen Bauern ein und da ein Unglück selten alleine kommt, war auch die Qualität fällig und eine nicht mehr spielbare Stellung. Ausgleich für Backnang.

Schachspieler werden immer mal wieder von einer Automatik erwischt, heute traf es Stephan. Mit seinem üblichen zweiten Zug, der nicht auf die schwarze Entgegnung passte, konnte er seinen Gegner nicht unter Druck setzen. Die Unzufriedenheit stieg und dann schlug sein Gegenüber „remis“ vor. Angenommen.

Gianvito hatte am 6. Brett eine schöne ausgeglichene Partie, um mehr daraus zu machen öffnete er die Stellung, was dann leider sein Gegner zuerst nutzen konnte. Sehr schade, ein Remis wäre absolut verdient gewesen. Rückstand, aber in den noch laufenden Partien hatten wir leichte Vorteile.

An Brett 5 hatte Jelena einen Bauern mehr und beide Spieler waren kurz davor einen Kandidaten umzuwandeln. Mit einer Taktik, die man nicht alle Tage sieht, bot Jelena ein Turmopfer im Endspiel an, fesselte den gegnerischen ungedeckten Turm an seinen König in der 6. Reihe und sie konnte Ihren Bauern dann mit Schach umwandeln: „Standing Ovations“ ( bei 0 dB ) von allen Seiten. 🐀

Alexanders Gegner hatte lange Zeit einen Bauern weniger – die Partie zog sich sehr in die Länge. Nach Abtausch konnte er einen weiteren Bauern nicht mehr halten und dann waren endlich auch die 2:30 Std. um. Sieg für Alexander und Führung für Schmiden!

Wolfgang hatte sich am ersten Brett kontinuierlich Vorteile erarbeitet – im Endspiel brachte er das richtige Bauernopfer, um den gegnerischen König abzulenken und dann triumphierte sein guter Läufer gegen einen äußerst mäßigen Springer. Sehr schön gespielt!

Thomas Awiszus
– Mannschaftsführer –