A-Klasse Stgt-Ost, Runde 2 am 08.11.2015:
SK Schmiden/Cannstatt III – SF Oeffingen IV 2 : 6
Vor einiger Zeit hatte die III. noch Spieler wie Joachim Löwe, Eberhard Fritsch, Günter Aidam-Reinisch und Erik Zuber an Bord und konnten so auf Kreisebene gut mithalten. Die Welt dreht sich jedoch weiter und neue, junge Spieler rücken nach. Nur: in den Herbstferien passt es nicht so ideal.
Für Oeffingen IV war es bereits der 2. Spieltag – wir hatten in der ersten Runde „frei“, da ungerade Anzahl Mannschaften. Nun ja, sie warteten mit alt bewährten Spielern auf. Nach Ausfüllen des Spielberichts kam es zu Irritationen bei den Oeffingern: „Hast Du einen Gegner?“ – in der Tat waren die heute etwas rar 😉 Ob es allerdings eine Geschäftsidee wäre, Gegner zu versteigern? . . .
Für 3 Oeffinger hatte der Schmidener Mannschaftsführer keinen Kontrahenten (gleichbedeutend mit „kein Bild“ bei Heidi Klum) dabei. Als echte Sportsleute blieben sie noch da und kiebitzten in die Partien ihrer Mannschaftskollegen. Und da gab es durchaus Sehenswertes.
An Brett 5 hatte Gianvito einen sehr erfahrenen Gegner, der ihm zu Beginn des Mittelspiels eine Leichtfigur „abnahm“. Obwohl Gianvito danach sehr konzentriert weiterspielte und versuchte zu Gegenchancen zu kommen, musste er letztlich seinem Gegenüber zum Sieg gratulieren. 4:0 für Oeffingen, was man aber kaum an den noch laufenden 4 Partien registrierte.
In einer durchgehend ausgeglichenen Partie an Brett 3 bot Veit Griesche unserem Stephan remis an. Nach Rücksprache mit dem Schmidener Mannschaftsführer – es war nicht so, dass die anderen 3 noch laufenden Partien für Schmiden auf Gewinn standen – fügte man sich dem Unausweichlichen, nämlich der Mannschaftsniederlage.
Am 2. Brett war Thomas mit Weiß gar nicht gut aus der Eröffnung herausgekommen, sein Gegner hatte beste Chancen am Königsflügel – nur: auch das muss umgesetzt werden. Der Weiße setzte konsequent auf Gegenspiel erreichte einen Freibauern in der 6. Reihe und der reichlich verunsicherte Gegner bot remis, was unverzüglich angenommen wurde.
Unmittelbar danach bekam an Brett 4 Alexander ein Remisangebot. Die Partie war in ruhigem Fahrwasser verlaufen und der Oeffinger sah keine Vorteile auf dem Brett, dafür aber außerhalb des Spielsaals 😉 Für seine Mannschaft war bereits alles klar und so konnte er sich dem Rest des Sonntags gelassen widmen. Für Alexander war das auch nicht unwillkommen.
An Brett 1 war das Material schon reduziert – die Stellung im Gleichgewicht. Aber man wollte noch was vom Spiel haben: es ging noch eine Stunde weiter plus weitere Analyse danach. Es blieb bei Punkteteilung.
Thomas Awiszus
