Ein denkbar knapper Sieg

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A-Klasse Stuttgart-Ost, 3. Runde am 27.11.2011:
SK Schmiden/Cannstatt 1880 III – SF Oeffingen III 4½ : 3½

Der gute Erfolg in Backnang ließ im Vorfeld zu diesem Spieltag einige Euphorie aufkommen, man war sich aber gleichzeitig bewusst, dass für einen Erfolg gegen Oeffingen wir in starker Besetzung auflaufen sollten. Aber es kam so, dass Eberhard in der Zweiten Ersatz spielte und Udo gesundheitsbedingt ausfiel.

An Brett 8 trafen die „Ersatzspieler“ aufeinander. Stefan Stampfer stellte leider ziemlich früh eine Figur ein, so dass sein Gegner routiniert den Vorteil ausnutzen konnte und Oeffingen mit in Führung brachte. Bei Nico lief es an Brett 7 zunächst ganz gut. Er konnte dem Gegner 2 Bauern abnehmen, verstellte dabei aber seine Figuren und obwohl sein Gegner die Chance nicht sofort sah, kostete dies Nico eine Figur. So kam hier auch nach relativ kurzer Spielzeit ein weiterer Punkt auf das Konto der Gastmannschaft. Zwischenstand 0:2

Keinen Ausschlag in Richtung Sieg oder Niederlage konnte man am 1. Brett ausmachen und so bot Joachims Gegner remis an, was von diesem angenommen wurde. Ein weiteres Remisangebot eines Oeffingers dann an Brett 3. Aber Wolfgang lehnte – auch angesichts des Spielstandes von ½ : 2½ – ab, wollte noch weiter spielen in zwar ausgeglichener Stellung, aber eben Springer gegen Läufer. Und er sollte Recht behalten. Seinem Gegner unterliefen im Endspiel ein paar Ungenauigkeiten, die einen und dann einen zweiten Bauern kosteten und ihn zur Aufgabe zwangen. 1½ : 2 ½

Bei Thomas an Brett 4 entwickelte sich eine ruhige Partie, sein Gegner nutzte jede Gelegenheit zum Abtausch, blieb aber gleichzeitig am Drücker, obwohl eine ungünstige Figurenaufstellung ihn einen Bauern kostete. Als der Oeffinger aber zu schnell seinen Bauern in Richtung Umwandlung vorantrieb erwischte ihn eine kleine Falle, ein
Grundreihenmatt. Etwas Glück für uns war auch dabei. Am zweiten Brett kam es bei blockiertem Zentrum zu Bauernaufmärschen auf beiden Flügeln. Günter hatte aber immer Gegenchancen und im entscheidenden Augenblick zog er seinen Turm zu schnell „nach Hause“. Sein Gegner kam mit seiner Dame in die zweite Reihe, sah aber keine zwingende Fortsetzung und bot remis. Zwischenstand: 3:3

Jetzt mussten es die letzten beiden Partien entscheiden. Erik hatte an Brett 6 in einem turbulentem Spiel schließlich erreicht, 2 Bauern in Richtung Umwandlung zu bringen – und das im Mittelspiel, was ihm dann auch den Punkt einbrachte. Für den Mannschaftssieg brauchten wir jetzt noch einen halben Zähler aus Stephans Partie an Brett 5. Gegen den jugendlichen Spieler aus Oeffingen hatte er 2 Bauern eingebüßt, konnte dies aber im
Endspiel wieder wettmachen und doch noch ein Unentschieden erreichen.

Am kommenden Sonntag, 11.12. kommt es dann in der Ringstr. 5 (Stadtwerke Fellbach) zum nächsten Nachbarschaftsduell gegen die ebenfalls verlustpunktfreien Fellbacher – für Spannung ist gesorgt.

Thomas Awiszus, 06.12.2011